Ich bin Kriegsdienstverweigerer. 2001 habe ich Zivildienst beim Roten Kreuz gemacht, in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung. Nachtschichten, Pflegedienste, Fahrten zu Therapien, Gespräche am Küchentisch um drei Uhr morgens. Schweiß, Desinfektionsmittel, Tränen — und viel, sehr viel Menschlichkeit. Rückblickend habe ich damals gelernt, was Dienen und Verantwortung wirklich heißt. Nicht, dass ich davon nicht schon ein wenig…
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